Kommunale Wärmeplanung krankt nicht an fehlenden Lösungen – sondern an der falschen Perspektive.
Es wird geplant, gerechnet und modelliert – aber häufig entlang einzelner Technologien statt als funktionierendes Gesamtsystem.
Während neue Infrastrukturen diskutiert werden, bleiben zentrale Potenziale weitgehend ungenutzt: vorhandene Wärmespeicher in Gebäuden, bestehende Heizsysteme und dezentrale Strukturen.
Besonders auffällig ist dabei eine Inkonsistenz:
Was im Stromsystem als Schlüssel gilt – dezentrale Speicher und flexible Nutzung – spielt im Wärmesystem bislang kaum eine Rolle.